Kinnkorrektur

Was wird bei einer Kinnkorrektur gemacht?

Korrektur eines Doppelkinns

Zur Entfernung des Doppelkinns stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:

  • Fettabsaugung
  • Injektionslipolyse (Injektion mit einer „Fett-weg-Spritze“)
  • Halsstraffung

Bei der klassischen Fettabsaugung (Liposuktion) führt der Chirurg über kleine Schnitte unter dem Kinn oder hinter den Ohrläppchen feinste Kanülen ein, mithilfe derer er das überschüssige Fett aus dem Kinnbereich absaugt. Hierbei entstehen in der Regel kaum sichtbare Narben. Der Eingriff wird ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Die sogenannte Fett-Weg-Spritze stellt eine vergleichsweise neue Methode der Doppelkinn-Korrektur dar. Der Chirurg spritzt hierbei einen speziellen Wirkstoff in das betreffende Fettgewebe. Über natürliche Prozesse löst sich das Fett auf, gelangt anschließend über die Lymphe in den Blutkreislauf, von wo es abtransportiert und letztlich über den Stuhl ausgeschieden wird.

Sind nicht Fettdepots, sondern herunterhängende Hautlappen der Grund für das Doppelkinn, kann eine Hautstraffung im betreffenden Bereich Abhilfe schaffen. Dabei setzt der Chirurg einen Schnitt unterhalb des Kinns und entfernt die überschüssige Haut mit Fettgewebe. Dieser Eingriff wird ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Bei sehr starkem Hautüberschuss oder bei Wunsch nach möglichst nicht sichtbaren Narben wird der Hals im Rahmen eines Gesichts-Halsliftings gestrafft.

Korrektur eines hervorstehenden Kinns

Ein zu großes bzw. hervorstehendes Kinn kann korrigiert werden, indem der Chirurg den Kieferknochen abfräst. Der Zugang erfolgt entweder über den Mund oder unterhalb des Kinns. Die Operation wird unter Vollnarkose vorgenommen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Kieferknochen zurück zu verlagern bzw. zu verschieben. Dabei wird oft ein Teil des Knochens entfernt, der verbleibende Knochen wird anschließend fixiert. Auch dieser Eingriff erfolgt unter Vollnarkose.

Korrektur eines fliehenden Kinns

Ein zu kleines bzw. fliehendes Kinn korrigiert der Chirurg in der Regel mit einem Implantat aus Silikon oder körpereigenem Material. Zwar wird körpereigenes Material häufig besser vertragen, jedoch muss es zunächst in einem vorhergehenden Eingriff aus Knochen oder Knorpel gewonnen werden. Den Schnitt, durch den das Implantat eingesetzt wird, setzt der Chirurg entweder im Inneren des Munds oder außen unterhalb des Kinns an. Der Eingriff erfolgt im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose.

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