Chemisches Peeling

Ablauf: wie funktioniert ein chemisches Peeling?

Nach der persönlichen Beratung und der Vorbereitung der Hautareale findet das chemische Peeling in der Praxis beziehungsweise in der Klinik statt. Unmittelbar vor der Anwendung werden die entsprechenden Areale gereinigt und entfettet. Insbesondere bei mitteltiefen und tiefen Peelings erfolgt vorab eine örtliche Betäubung beziehungsweise eine Dämmerschlafnarkose. Bei tiefen Peelings ist auch eine Behandlung in Vollnarkose möglich.

Der Arzt trägt die entsprechenden Substanzen gleichmäßig auf die Haut auf. Nach der jeweiligen Einwirkzeit des Peelings wird die Haut neutralisiert. Das bedeutet, dass die aufgetragenen Substanzen wieder entfernt werden und der Säureanteil durch entsprechende Pflegeprodukte ausgeglichen wird. Bei einigen Peelings wird die Anwendung zwei- bis dreimal wiederholt, ehe die Behandlung abgeschlossen ist Für gewöhnlich dauert ein chemisches Peeling 20 bis 30 Minuten. Bei tieferen Peelings kann die Behandlungsdauer auch länger ausfallen.

Die kontrollierte Hautreizung führt in der Lederhaut dazu, dass vermehrt Grundsubstanz und Elastin gebildet werden. Zudem wird Wasser gebunden, was einen Anstieg der Hautfeuchtigkeit erzielt. Die fortschreitende Neustrukturierung der Haut sorgt dafür, dass das Erscheinungsbild sichtbar jugendlicher und frischer wird.

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