Brustverkleinerung

Nach der Brustverkleinerung

Neben der ausführlichen Vorbereitung ist für das gewünschte Ergebnis auch ein entsprechendes Verhalten nach dem Eingriff entscheidend. Ihr Plastischer Chirurg gibt Ihnen Anweisungen zur Erholungsphase und Nachbehandlung.

Wird die OP in Narkose durchgeführt, ist in den meisten Fällen ein stationärer Aufenthalt von einigen Tagen notwendig. Der Verband und das Tragen eines speziell angepassten BHs in den ersten Wochen nach dem Eingriff sorgen dafür, dass die Brüste stabilisiert werden und damit die Wundheilung unterstützt wird. Das normale Befinden ist meist wenige Tage nach der Brustverkleinerung weitgehend wiederhergestellt. Je nach Naht- und Verbandtechnik kann nach wenigen Tagen wieder wie gewohnt geduscht und mit der Hautpflege begonnen werden. Resorbierbare Fäden lösen sich von selbst auf, andere Fäden müssen nach Maßgabe des Plastischen Chirurgen nach entsprechender Zeit entfernt werden. Nach etwa drei bis vier Wochen sind die Patientinnen für gewöhnlich wieder voll arbeitsfähig.

In den Wochen direkt nach der Operation sollten Sie Ihre Arme eher vorsichtig bewegen. Schlafen Sie vorwiegend in Rückenlage, um die Brüste möglichst wenig zu belasten. Zur Verringerung des Komplikationsrisikos und zur Förderung des Heilungsprozesses sollten Sie nach der Brustverkleinerung etwa sechs Wochen nicht rauchen. Des Weiteren sollten Sie und Ihr Partner die erste Zeit behutsam mit Ihren Brüsten umgehen. Dies gilt auch für Sport und Haushaltsarbeit. In den ersten Wochen können Schwellungen und Spannungen auftreten, die sich mithilfe von Lymphdrainagen lindern lassen. Bei Rötungen, Schmerzen oder Wundnässe sollten Sie Ihren behandelnden Plastischen Chirurgen umgehend informieren.

Bei der Entlassung aus der Klinik werden Sie zudem über alle weiteren Maßnahmen zur Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen und entsprechende Termine informiert.

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