Brustverkleinerung

Mögliche Komplikationen und Risiken

Auch bei einer Brustverkleinerung kann es unter Umständen zu Komplikationen und unerwünschten Nebenerscheinungen kommen. Bei Eingriffen, die von einem qualifizierten Ästhetisch-Plastischen Chirurgen durchgeführt werden, sind die Risiken gut kalkulierbar. Gleichwohl ist das Ergebnis nicht immer vollständig vorhersehbar. Denn jede Patientin weist individuelle anatomische und physiologische Besonderheiten auf.

Durch den postoperativen Heilungsprozess kann es durch Veränderungen der betroffenen Haut- und Geweberegionen zu leichten Unterschieden der Brustform kommen. Größere Veränderungen können eventuell nach mehreren Monaten in einem weiteren kleinen Eingriff korrigiert werden. Besonders bei großen Reduktionen ist ein Gefühlsverlust an der Brustwarze nicht ausgeschlossen. In sehr seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, dass Gewebe abgestoßen wird. In diesem Fall müsste mit einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Haut ersetzt werden.

Blutungen und Infektionen treten selten auf. Wenn sie jedoch vorkommen, können sie zu breiteren Narben führen. Sie selbst können dieses Risiko senken, indem Sie vor und nach der OP den Anweisungen des Plastischen Chirurgen folgen. Raucher haben generell ein erhöhtes Risiko einer schlechten Wundheilung und breiterer Narben. Denn der Blutfluss in der Haut wird durch das Nikotin behindert, was zu Wundheilungsstörungen an den Hautschnitten oder der Brustwarze führen kann.

Um das Risiko von vornherein zu verringern, sollten Sie Allergien (z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel) oder andere Krankheiten mitteilen. Auch über eine Neigung zu starken blauen Flecken und anhaltenden Blutungen nach kleinen Verletzungen sollten Sie Ihren Arzt informieren.

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